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Kampfstern Galactica (2003)Battlestar Galactica ist eine Neuverfilmung nach der gleichnamigen Science-Fiction - Saga aus den Jahren 1978 / 79. Obwohl sie auf die Grundgeschichte der alten Serie aufsetzt, schlägt die neue Serie in vielen Bereichen eine andere Richtung ein. So ist die neue Serie wesentlich dunkler und setzt sich mit dem Konzept des Überlebens nach einem nuklearen Holocaust wirklich auseinander. Die Charaktere der Originalserie sind zwar in den Grundzügen vorhanden, entwickeln sich aber völlig anders. Deshalb sprechen die Produzenten nicht von einer klassischen Neuverfilmung sondern von einem Re-Imagining . Re-ImaginingEs gab auch schon vorher Versuche, Kampfstern Galactica neu zu verfilmen oder fortzusetzen. Bei den bisherigen Ideen versuchte man aber immer, die alte Mannschaft und den alten Plot komplett oder zumindest teilweise zu verwenden. Richard Hatch , Darsteller des "Captain Apollo" der Originalserie, startete bereits den Versuch einer Fortsetzung unter dem Namen "Battlestar Galactica: The Second Coming" und produzierte einen 5-minütigen Trailer und einige CGI Tests. Er spielte selbst als "Commander Apollo" mit. Der Originaldarsteller des "Dr. Gaius Balthar" war auch schauspielerisch involviert. Vivendi Universal (Lizenzeigentümer) zeigte sich interessiert, lehnte jedoch das Projekt zugunsten der in diesem Artikel beschriebenen Produktion ab. Der CGI Test und Bilder zu dem "Second Coming" Projekt stehen hier zum Download bereit. Ronald D. Moore , ausführender Produzent und Drehbuchautor von BSG, der auch schon für Deep Space Nine gearbeitet hat, meinte zu Battlestar Galactica im Februar 2003 : „Hier liegt ein schlummernder Riese. Er kam auf die Welt, erzählte ein großartiges Märchen, stolperte über Einschaltquoten und fiel in einen Tiefschlaf.“ Anders als in den meisten Science-Fiction-Serien wird hier kaum Wert auf Wissenschaft und Technik gelegt. Bis auf die Raumfahrt könnte fast alles Gezeigte auch aus unserer Zeit stammen. Pseudowissenschaftliche Erklärungen zur Funktionsweise von Waffen- oder Antriebssystemen gibt es nicht, ebensowenig die vor allem aus Star Trek bekannten Handlungsmuster um Funktionieren und Versagen des für die Folge unbedingt benötigten Gerätes. Fokus sind klar die individuellen, gesellschaftlichen und religiösen Auseinandersetzungen innerhalb der wenigen dem Holocaust Entkommenen und zwischen den beiden Völkern. Übereinstimmungen mit realen gegenwärtigen Entwicklungen sind dabei nicht unbeabsichtigt. Die Serie einen Hugo Award für "Best dramatic presentation, short form" für die Episode '33' gewonnen und wurde für diverse Emmys in den Nebenkategorien nominiert. Laut Autor und Produzenten richtet sich die Serie ausdrücklich an Erwachsene, allerdings nicht wegen etwaiger exzessiver Sex- und Gewaltszenen, sondern der komplexen Handlung. HandlungDie Cylonen, von den Menschen geschaffene Roboter, rebellierten gegen ihre Erbauer und stürzten die Zwölf Kolonien von Kobol in Chaos und Vernichtung. Doch die Menschen konnten einen Friedensvertrag aushandeln und die Cylonen verließen das Sonnensystem um sich auf einem entfernten Planeten anzusiedeln. Seit dem Cylonenkrieg sind vierzig Jahre vergangen, in denen man keinen Kontakt zu den Cylonen hatte. Doch die Cylonen haben sich weiterentwickelt; es gibt nicht nur Modelle aus Metall, sondern auch zwölf neue Baureihen, die einen organischen Körper besitzen – in allen Aspekten menschlich und von denen kaum zu unterscheiden. Und sie sind zurückgekehrt. Eines dieser Modelle,Number Six, hilft Dr. Gaius Baltar, den neuen Verteidigungsmainframe der Kolonien zu entwickeln – er hat keine Ahnung was Number Six wirklich ist, sondern hält sie für einen Wirtschaftsspion, der nur Profit aus seinem Wissen über den Mainframe ziehen möchte. Die Cylonen sind durch das Wissen um den Mainframe in der Lage einen nuklearen Blitzkrieg gegen die Kolonien zu führen. Der Verteidigungsmainframe selbst wird gegen die Menschen benutzt – die gesamte militärische Raumflotte treibt wehrlos im All und wird vernichtet. Nur ein Kampfstern ist fern ab des Geschehens und von der Manipulation des Mainframe nicht betroffen. Die Galactica, der älteste Kampfstern der Kolonien, feiert seine Außerdienststellung als die Nachricht des Angriffs kommt. Die Galactica selbst ist ein Überbleibsel aus dem ersten Zylonenkrieg – Lowtech und limitierte Computerfähigkeiten, weshalb sie keine Verbindung zum Verteidigungsnetz der Kolonien hatte. Mit einer kleinen Flotte ziviler Schiffe macht die Galactica sich auf, eine neue Heimat für die wenigen überlebenden Menschen zu finden – die legendäre Erde. MenschenDie Überlebenden der zwölf Kolonien und Erbauer der Cylonen. Weniger als 50.000 überleben den Angriff der Zylonen. Unter der Führung der Präsidentin Roslin und Commander Adama suchen die Überlebenden nach der 13. Kolonie, der Erde. KobolKobol ist im Glauben der Menschen, deren ursprüngliche Heimat. Vor ca. 2000 Jahren verließ man den Planeten aus unbekannten Gründen, um neue Welten zu besiedeln. Die Geschichte um Kobol ging in Mythologie und Religion über, hat aber demnach einen wahren Kern. Anders als in der Original-Serie besteht im Remake jedoch die Möglichkeit, dass schon Kobol eine Kolonie der Erde war, man dies aber mit der Zeit vergessen hat. Die Zwölf KolonienNach dem Exodus von Kobol hat man zwölf Planeten besiedelt. Nach einer Legende existiert noch eine dreizehnte Kolonie - die Erde. Laut dem Produzenten befinden sich alle Planeten in einem einzelnen Sonnensystem, was auch durch Dialoge in der Mini-Serie angedeutet wird, aber nicht definitiv bestätigt ist. Die Planeten sind vereint, und werden politisch von einem Präsidenten mit einem Kabinett als Exekutive und dem Quorum der Zwölf (welches mit dem US-Senat vergleichbar ist) als Legislative geführt. Dennoch existieren zwischen manchen Kolonien starke politische und kulturelle Unterschiede. Die Namen der Kolonien sind Abwandlungen der Sternzeichen. Die Konstellationen kann man auch in stilisierter Form auf den Flaggen finden
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